Roadtrip

Dienstag, 25.03.2014

Moin! 

Nach einem kräftezehrenden, lustigen und verrückten roadtrip mit lena und nadja liegen wir gerade innicht-etage betten und geniessen die matratze und den seit einer halben stunde klingelnden wecker unserer zimmergenossin. Wo ist sie nnur?  Aufgrund vieler sinnvollen und wichtigen aspekte haben wir beschlossen, es bei diesen blog Einträgen zu belassen da wir ja bereits nächsten donnerstag, 03.april, wieder deutschen boden unter den Füßen haben. Und sobald wir daheim sind ist es eh viel besser wenn wir erzählen und nicht schreiben. 

Um noch kurz auf unser kleines abenteuer welches wir hinter uns haben zurück zu kommen: am 19. März kam es dazu, dass vier verrückte mädels zusammen ein zu kleines auto mieteten wel hes ein überdimensional großes zelt auf dem Dach hat. Es kam ebenfalls dazu dass diese zusammen 1500 km in 6 tagen gefahren sind, auf der wunderschönen "great ocean road", fast immer an der Küste,  durch weinberge , nationalparks und vor allem really close to nature: wilde wombats, wilde emus und ein paar dutzend wilde riesen Kängurus vor bzw im auto die ebenfalls mit dem Zelt aufs dach geschnallt wurden und abends verspeist. Wir sind nun völlig andere menschen. diese zeit hat uns geprägt. Wir wissen nun wie man auf dem kopf schläft,  wie man sich mit einem 4-mann zelt auf dem dach eines Autos vor polizei und sonstigen gefahren versteckt und wir wissen wie man Kängurus häutet, das fleisch vom Knochen ttennt und anschließend über selbst gemachtem feuer (ohne einen buschbrand zu verursachen) schmort und isst. Außerdem wissen wir auch wie man Känguru wirkungsvoll vom auto kratzt. Wir haben alles gelernt was man im leben braucht.

 

In diesem sinne: see you soon!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Eure wanderknaben & naturburschen leon und chantaler

Ps.: wir sind jetzt in adelaide direkt am strand bis nächsten montag. Dann gehen wir für einen tag zurück nach melbourne von wo aus wir auch zurück fliegen am mittwoch:)

Melbourne

Dienstag, 11.03.2014

nach unglaublichen tagen trafen wir immer noch beeindruckt aber auch mit hohen erwartungen in melbourne ein, da die stadt bisher von allen bis ueber den gruenen klee gelobt wurde. wir freuten uns also auf melbourne und - oh wunder - waren sofort verliebt! nach unserem ersten spaziergang durch die stadt wussten wir wovon alle sprechen, wenn sie ueber den flair und charme den melbourne einfach besitzt sprechen. tatsache. melbourne ist einfach - ein besseres wort gibt es einfach nicht - schoen. es ist einfach durch und durch schoen, man hat das gefuehl jeder in melbourne strengt sich an ein teil der stadt zu sein und zum charme beizutragen. es wird nicht nur irgendwie und irgendwo kaffee verkauft, sondern in huebschen kleinen staendchen und alles ist liebevoll gemacht.
unser plan war dann eigentlich nochmal zu wwoofen........aufgrund einer aneinanderreihung ungluecklicher zufaelle kam das aber einfach nicht zu stande und wir ergriffen die gelegenheit beim schopf in unserem hostel fuer unterkunft zu arbeiten.
ja, ihr habt richtig gehoert. ab sofort gehoeren wir zu der sorte backpacker, die in den hostels irgend was machen was sonst keiner machen will und die dann fuer umsonst dort wohnen duerfen. wir wurden also in den schlafsaal von den hostel mitarbeitern verfrachtet und waren sofort verliebt in unsere hoehle die wir mit 4 anderen teilen duerfen und welche auch keine fensterscheibe besitzt. es ist einfach schoen und angenehm wenn die autos, busse und was sonst noch so die strassen unsicher macht quasi durch unser zimmer durch fahren. auch, dass menschen die sich draussen unterhalten dies praktisch auch direkt in unserem zimmer tun koennten und es waere dann auch nicht lauter, ist sehr wohltuend.
alles in allem wollen wir uns aber nicht zu sehr beklagen, wir arbeiten 4x die woche halbtags und haben sonst frei und koennen jetzt unser geld andersweitig verpulverisieren.
mittags geniessen wir den queen victoria market der direkt vor unserer haustuere statt findet und alles hat was unsere herzen begehren> guenstige und leckeres zeugs direkt von der farm - obst und gemuese soweit das auge reicht. wir machen es uns heir also schoen, schon zwei mal haben wir feuerwerk bestaunen koennen, gehen zum strand, morgen gehts auf die pinguin-insel....und sind natuerlich mitglieder des super tollen umwerfenden nomads-hostel team. raeusper.
angesichts der sehr fortgeschrittenen zeit schuettelt es uns zur zeit oefters mal wenn wir daran denken, dass uns gerade noch 3 wochen bleiben, bis es wieder ab nach hause geht.

Alice Springs

Samstag, 01.03.2014

Wieder zuruek in Australien verbrachten wir erst mal ein paar Tage in Sydney um uns neu zu organisieren und den weiteren Verlauf unserer Reise wenigstens ein bisschen zu planen. Da wir ja schon vor unserem Neuseelandaufenthalt zwei Wochen in Sydney waren gibts es dazu auch nichts wirklich spannendes, ausser einem sehr lustigen Pub Crawl ( nicht jugendfrei ),zu berichten. Nach dem kurzen Aufenthalt sollte es dann auch schon wieder zum Flughafen gehen  um das Abenteuer Outback anzutreten. Das Abenteuer begann dann direkt auch schon einen Tag frueher als geplant, denn als echte schwaebische Sparfuechse hatten wir ausgeheckt am Flughafen zu uebernachten um uns eine Hostelnacht zu sparen. Um 19 Uhr  sollten wir vom Shuttelbus am Hostel abgeholt und zum Flughafen gebracht werden. Als dieser nach 10 min immernoch nicht da war wurden wir schon langsam nervoes, da wir ja nur 12,5 Stunden Puffer bis zum Abflug hatten. Gluecklicherweise kam der Shuttel dann doch noch und wir hatten noch geneugend Zeit um uns einen Schlafgemach zu suchen. Wir fanden auch ein wirklich gemuetliches Plaetzchen unter einer Bank direkt neben dem Klo, wo der Boden sogar schoen mit Teppich ausgelegt war ( was ein Luxus) und machten es uns in unseren Schlafsaecken bequem. Ungluecklicherweise hatten wir aber versaeumt, dass der Flughafen in Sydney von 23-4 Uhr schliesst ( Seit wann schliessen Flughaefen Nachts ?? vor allem in Sydney ?!!) und so wurden wir dann kurz vor 23 Uhr von der Flughafensecurity aus dem Land der Traeume gerissen und vor die Tuer gesetzt. Da wir ja auch bei unserer Outback unter freiem Himmel schlafen sollten bekamen wir also hier schon mal Gelegenheit zum ueben. Dieses mal nicht unter sondern auf der Bank machten wir es uns wieder "bequem", so bequem wie eine Metallbank fuer Menschen mit einer Koerpperlaenge von 1,40m eben sein kann, und schlummerten unter Sydneys Sternenhimmel bis um 4 Uhr endlich wieder die Pforten zum Flughafen geoeffnet wurden und wir unter unsere Bank zureuck konnten um dort bis 5:30 Uhr zu schlafen. Voellig zerstoert boardeten wir dann um 7 das Flugzeug, dass uns nach Alice Springs bringen sollte. In Alice im Hostel angekommen legten wir uns erst mal an den Pool um ein Nickerchen zum machen, wir sind ja jetzt profissionelle "auf-dem-bode-schlaefer", und genossen die australische Sonne ( 38 Grad ---> Wir wissen ihr seid alle neidisch :D). Am naechsten morgen startete dann unsere Tour um 5 uhr ( wer braucht schon schlaf ?) Richtung Uluru. 460 km, was fuer deutsche Verhaeltnisse ja echt weit im australischen Outback aber auf gut schwaebisch nur " a Muggafurzerle", lagen vor uns. Das bedeutete auf 460 km 2 Tankstellen, ein paar Buesche und rote Erde zu sehen, die Weite und Leere des Outbacks ist echt unvorstellbar ( es gibt Cattelfarmen, die die groesse von Daenemark besitzen) und es fuehlt sich auch echt komisch an zu wissen von allen Kuesten und  "richtigen Staedten" in jede Richtung um ca 1000km entfernt zu sein. In der groessten Mittagshitze kamen wir dann beim Uluru an. Wow, wow, wow !!!!! Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr raus und sind uns beide absolut sicher, dass dies das beeindruckenste ist, was wir je gesehen haben. Einfach unvorstellbar gross, 10,6km Umfang und 343m hoch ( hoeher als der Eifelturm) und das mitten im Nichts. Wie weit 10,6km in bruetender Mittagshitze sind durften wir dann auch noch am eigenen Leib erfahren, da wir uns bei fast 40 Grad ein mal komplett darum herum schleppten. Nach Wasser duerstend,( jetzt wussten wir auch warum es fuer jeden Tourteilnehmer Pflicht war 3l Wasser dabei zu haben ) konnten wir aber unsere Muender, die von den ganzen ahs und ohs vollstaendig ausgetrocknet waren. zum Glueck immer wieder an den Wasserstellen ,alias Wasser was wir daheim nicht mal den Blumen zum trinken geben wuerden, befeuchten. Nachdem wir es, ohne zu dehydrieren, wieder zum Ausgangspunkt geschafft hatten durften wir uns aber wider Erwartens nicht in den klimatisierten Bus setzen, sondern durften nochmal eine Stunde mit Tourguide Tom laufen, der uns interessante Dinge ueber die Hoellenzeichnungen und ueber das besteigen des Uluru erzaehlte. An dieser Stelle wollen wir sagen, dass wir es wirklich traurig finden, dass die australische Regierung es nicht auf die Reihe bekommt endlich den Weg der auf den Uluru fuehrt zu schliessen und das es immer noch Touris gibt die meinen trotz 139479457092 Schilder, auf denen die Aboriginies verzweifelt appelieren und bitten den Uluru nicht zu besteigen, meinen sie muessen da hochklettern. Der Uluru ist das Heiligste der ganzen Aboriginiekultur und hat fuer sie einen unermesslichen Wert. Warum muss man dort hochkklettern um, ja genau nichts ausser Buesche zu sehen? Wir finden es einfach nur respektlos und haben keinerlei Verstaendnis sowohl fuer die australische Regierung, als auch fuer alle die den Uluru besteigen. Aber nun zurueck zur Tour. Als wir auch diese Stunde in der prallen Sonne noch irgendwie ueberstanden hatten ging es entspannten Teil des Tages: Sonnenuntergang,Abendessen und kuehles Bier mit Blick auf den Uluru. Ziemlich kaputt fuhren wir dann zu unserer Schlafstelle fuer die Nacht. Geschlafen wurde naruerlich unter freiem Sternenhimmel auf einem Campingplatz in der Naehe vom Uluru. Bewaffnet mit einem SWAG ( sleeping without any gear) durfte sich dann jeder ein schoenes Fleckchen Dreck zum schlafen aussuchen. Da wir natuerlich die Schlangen- und Dingowarnungen aeusserst ernst nahmen, zogen wir um unsere SWAGS einen kleinen Graben, diser sollte Schlangen von uns fernhalten, und platzierten zwischen uns einen Haufen Steine, mit denen wir im falle eines Dingoangriffs alle unsere handballerischen Faehigkeiten auspielen wollten. Eigentlich dient der SWAG auch dazu jegliches Krabbelvieh ( vor allem SPINNEN) von einem fernzuhalten, denn er ist mit einer extra Monsterflapp gesichert, die man sich bei panischer Angst ueber den Kopf ziehen kann. Wir zwei "Spinnenliebhaber" wollten diese Monsterflap natuerlich auch ausnutzen, als wir dann aber in unseren SWAGS lagen bemerkten wir schnell, dass es immer noch gefuehlte 28 Grad hatte und wir unmoeglich so dick eingepackt schlafen konnten. So schliefen wir letzendlich ohne SWAG, ohne Monsterflap und ohne Schlafsack und haben es erstaunlicherweise ohne jegliche tierische Begegnung ueberlebt.

wir von unserer besten seite leo von ihrer besten seite

Am naechsten morgen hies es dann um 5 Uhr auch schon wieder raus aus dem SWAG und ab in den Bus zum Fruehstueck mit Sonnenaufgang am Uluru. Bevor wieder unsere besten Freunde, die Fliegen, eintrafen konnten wir bei leckerem Toast und Muesli geniessen wie der Uluru seine Farben wechselt.  Vom Uluru gings dann weiter zu Kata Tjuta, wo wir 3h wanderten und wunderbare Ausblicke ueber das Outback hatten. Danach gings weiter Richtung Kings Canyon, was wieder eine ziemliche lange Fahrt bedeutete. Unterwegs hielten wir noch beim Fuluru, ein grosser Tablemountain, der dem Uluru tatsaehlich nicht unaehnlich ist und da er auf dem Weg zum " wahren" Uluru liegt von vielen besuchern fuer diesen gehalten wird. Ausserdem hilten wir noch an einem Salzsee und Tourguide Tom grub einen Busch aus, dessen Wurzeln von einer Raupe bewohnt bzw. gefressen werden. Wir fanden auch eine Raupe, die von einem mutigen Amerikaner dann auch genuesslich verzehrt wurde ( schmeckt anscheinend wie das gelbe vom Ei --> na dann mal Guten Appettit ). Auf unsererm Campingplatz fuer die Nacht angekommen erwartete uns purer Luxus: ein Pool bzw. Plantschbecken, in dem sich schnell die ganze Gruppe tuemmelte um sich etwas von der heissen Wuestenluft zu erfrischen. Da Channi den Pool etwas leerer haben wollte versuchte sie durch einen Schwall Blut aus ihrer Nase Haie anzulocken, leider ohne Erfolg --> im Pool war danach nur eine Person weniger, naemlich Channi die 15minuten versuchte das Blut wieder zu stoppen. Nach einer schoenen Dusche und ohne blutende Nase wurde zusammen das Abendessen zubereitet: Chilli Con Carne mit Gemuese und Reis, welches alles direkt ueber dem Lagerfeuer gekocht wurde. Es wurde auch der Versuch gestartet ein brot zu backen, dass aber leider voellig schwarz wurde, aber komischerweise trotzdem nach 1 min in den hungrigen Schluenden unserer Gruppe verschwunden war--> als backpacker sinken nunmal die Ansprueche ;) Nach dem Abendessen sassen wir noch alle gemuetlich um das Lagerfeuer, tranken das ein oder andere Bier und genossen einfach mitten im Nichts zu sein.

Am naechsten Morgen durften wir dann schon um 4;30 auftstehen ( was kann es schoeneres geben), um rechtzeitig zum Sonnenaufgang beim Kings Canyon zu sein. Im Kings Canyon wanderten wir wieder 3 Stunden und waren wieder komplett von den Socken, da es einfach wunderschoen und total beeindruckend ist. Leider hies es nach dieser Wanderung zurueck in den Bus und ab nach Alice Springs, was 5 Stunden dauern wuerde. Kurz vor Alice hielten wir aber noch an einer Kamelfarm, wo wir uns selbst in den Sattel schwingen durften um eine kurze, holprige Runde zu traben. Zurueck in der "Zivilistaion" traf sich die ganze Gruppe Abends noch zum Essen, in einer kleinen Bar, wo wir die Tour bei Livemusik und mit vielen Lachern ausklingen liessen.

 

Die Tour war wirklich der WAHNSINN!!!! und wir wuerden jedem, egal wie kurz man in Australien Zeit hat, empfehlen diese zu machen!  Bei unserer Gruppe hatten wir auch den Vorteil mal ausser einem anderen Paaerchen, die aber schon ca 30 waren, die einzigen deutschen zu sein ( man glaubt es kaum, aber wirklich wahr!!!). Statt lauter 18-19 jaehrigen Backpackern aus Deutschland setzte sich unsere Gruppe komplett international ( Malaysia,Frankreich,Belgien,Israel, Irland, England, Norwegen, Amerika,Indien ) und aus allen Alterstufen zusammen, was wirklich total interessant war.

Wir sind jetzt wieder zurueck in der Grossstadt (Melbourne) und werden hier auch ca 2 Wochen verbringen.

Auckland

Dienstag, 25.02.2014

nach einer sehr verrueckten fahrt (nicht jugendfrei, wie channi so schoen sagt), schmiessen uns laura und sophia aus ihrer super flitzekarre raus und wir warteten auf einen freund von einem freund von einem freund von einem freund von martin! wir wussten nur eines: den namen und dass er irgendwtas mit thriatlon am hut hat und deshalb schonmal irgendwann, irgendwie in deutschland gelebt hat:D sehr gespannt auf was wohl kommen wird, warteten wir geduldig am strassenrand, als auf einmal ein knallroter flitze audi vor uns stand! haja, sauber! wenn er deuscth gewesen waere, waeren uns wahrscheinlich die worte "geile karre", "geiler schlitten" oder "jeiles jeschoss" heraus gerutscht. channi meinte nur: deutsche qualitaet leo!!! daran sieht mr halt dass der mal in deutschland gelebt hat"...mal wieder ist channi voll und ganz entzueckt, was die "deutsche qualitaet" in allen lebensbereichen angeht :D ein hagerer mann mitte 30 (oder 40?:D) kam auf uns zu und ab da an war alles ganz easy. er und seine freundin (frau?:D) waren von anfang an einfach nuur entspannt und gechillt unterwegs, was es allen etwas leichter machte, dass man sich noch nie im leben gesehen hat:D es gabe noch eine katze und einen hund namens "coal", auf deutsch soviel wie "kohle", weil er schwarz ist. die katze beisst, was leo dann auch waehrend einem schmuseanfall mit ihr erfahren durfte. ansonsten sassen wir jeden tag bis zu unserem flug immer schoen zum essen zusammen (was rachael immer mit den worten "you girls need some good food!!!!" mit rotwein auftischte) und wir sorgten fuer nachtisch.
einen tag wurden wir im edlen gefaehrt oder, wie channi sagen wuerde, im deutschen qualitaetsauto auf den "mt eden" kutschiert wo sich uns ein schoener ausblick ueber auckland und umgebung bot. fachlich kommentiert wurde alles von tony. dann wurden wir noch mit zum strand genommen (north shore war das glauben wir), wo tony und rachael noch sport gemacht haben und wir uns dann umschauen konnten.
so gingen die 2 tage in auckland auch viel zu schnell vorbei, bei einem rundgang durch die city fanden wir auckland wirklich schoen. obwohl sie das nie lesen werden, danke hier nochmal an die laessigen socken tony und rachael, die so unkompliziert und locker waren, dass man sich einfach wohl fuehlen musste.

am 25. war unser neuseeland abenteuer zu ende und es ging wieder zurueck nach sydney. neuseeland verliesen wir mit gemischten gefuehlen: so unbeschreiblich, unglaublich schoen und idyllisch neuseeland ist (so, dass man manchmal wirklich heulen konnte, weil es soo schoen ist), so unberechenbar ist das wetter, was uns einfach oft einen strich durch die rechnung machte. in dieser hinsicht freuten wir uns auf australien, aber auch, weil man einfach ueberall gemerkt hat, dass neuseeland einfach nur 4.5. millionen einwohner hat. neuseeland werden wir aber so schnell nicht von unserer reise-liste streichen, denn dafuer ist es einfach viel zu schoen! ausserdem stimmen wir dieses mal den "geruechten" voll und ganz zu! neuseelaender sind mit abstand das freundlichste und hilfsbereiteste volk das wir bisher erlebt haben!
in diesem sinne - cheers, new zealand! du hast uns viele unvergessliche abenteuer und erlebnisse beschert, die wir sicher NIE vergessen werden! ;-)))

unsere yacht am hafen unsere yacht am hafen ausblick auf die vulkanlandschaft in und um auckland unser professioneller tour guide tony miir zweei auckland auckland cityyy mt eden mt eden

Reittour & Far North

Samstag, 22.02.2014

unser naechster stop war dann paihia von wo aus wir unsere verbliebenen 23482783467823 busstunden fuer eine tour zum cape reinga einloesen konnten:)
zunaechst schafften wir es aber nach 3,5 monaten endlich uns einen wunsch zu erfuellen: eine reittour :) mit hilfe von der sehr erfahrenen reiterin sophia :D fuhren wir mal wieder 1,5h ins absolute NICHTS. Nach 5 telefonaten wie wir an den reitstall kommen schafften wir es wenngleich auch etwas mitgenommen von der kurvigen fahrt an der kueste entlang. Beim anblick der riesen pferde bekamen wir kurz weiche knie, trugen uns dann aber ohne zu zoegern als "experienced" in die liste ein :D man darf sich selbst ja auch nicht immer so herunter machen.
Erstmal gabs aber wie immer bares fuer die reitchefin, dann wurden helme saettel fotos und alles andere umgeschnallt und aufgesprungen. Soweit liesen uns unsere verjaehrten reitkuenste also nicht im stich, wir stiegen aufs pferd wie in unseren besten jahren.
Im schritt gings los zum ersten strand wo wir gleich mal traben durften – wooooopwooooop! Ausm weeeeeg, kinder in sicherheit! Neben surfern trabten wir wie profis und wie in jungen jahren auf unseren edlen vollbluetern am strand entlang. Leo bekam dann auch gleich zu spuehren wovor sie von der reitchefin zuvor gewarnt wurde, es aber nicht richtig verstand: das riesengrosse pferd hatte so eine holprige gangart dass es einem ungefaehr alles durch schuettelt sobald man nicht alle 3 millionen kleine und grosse muskeln des koerpers anspannt.
Dann ging es wieder schoen entspannt weiter zur naechsten bucht – entlang an der kueste mit wunderschoenen ausblicken und wie schon erwaehnt – so herrlich schoen abgeschieden von der aussenwelt dass wir uns fuehlten wie die fruehen settler auf erkundungs und abenteuer tour durch das zu dieser zeit menschenleere und unentdeckte neuseeland.
Am naechsten strand wurde es dann ernst: galoppp ! Hueja! Chantals stoerrischer gaul wollte einfach nicht galoppieren weshalb sie ihm dann notgedrungen die sporen gab! Leo wurde schoen durch geschuettelt und traute sich aus angst einen muskel nicht genug anzuspannen nicht mehr zu atmen. Allerdings war ihr edles pferd alles andere als faul :D es hat eben alles seine vor und nachteile. Chantal ritt nachdem sie ihrem pferd ihre sporen gab auf jeden fall wie ein junger cowboy am strand auf und ab!
Dann ging es leider auch schon wieder zurueck :(
FAZIT: es war viel viel schoener als gedacht, unsere reitchefin war einfach zum knuddeln und unser koennen was reiten betrifft hat uns nicht im stich gelassen und ist jetzt wieder auf dem neuesten stand, auch wenn man sagen muss dass neuseelaendische pferde in so laendlichen gegenden ziemliche wildfaenge sind, was aber auf jeden fall piositiv ist! Es war, wie so oft in neuseeland, einfach super entspannt:) gefuehlt haben wir uns bei der kulisse aber wie im film, eigentlich zu schoen um wahr zu sein!

Am naechsten tag wurden wir mit einem brutalen muskelkater gestraft, mal wieder an stellen wo wir es nicht fuer moeglich gehalten haetten.
Frueh morgens ging es aber trotzdem los zu unserer tour in den "weiten norden", wie man so schoen sagt. Eine ewig lange busfahrt bescherte uns zumindest am anfang keine grosse freude. Unser erster halt war der bekannte "90 mile beach" wo wir in lebensmuedem tempo mit unserem gefaehrt entlang fuhren, das kann uns nach fraser island aber ja nicht mehr schockieren. Der "90 mile beach" ist in wirklichkeit uebrigens kuerzer, aber trotzdem ziemlich lang. Raus geschmissen wurden wir dann bei den sandduenen, ein sandboard wurde uns in die hand gedrueckt und ab gings. Erstmal muss man allerdings auf die duene hoch laufen was uns ins schnaufen brachte, oben angekommen mussten wir uns dann baeuchlings auf das board legen, vorne fest halten, beine hoch und schon war man start klar. Leo war die erste und machte sich angesichts der anderen vor ihr schon auf ca 200km/h gefasst, brachte es dann aber zum erstaunen aller anderen auf ca 10. das war wohl nichts. Channi aber holte sie mit ca 180km/h schreiend, kreischend, mit einem panischen blick ein! Wohoo. Beim zweiten anlauf und einem anderen board gings dann auch bei leo.

Der naechste halt war dann "cape reinga", der nordwestlichste punkt der nordinsel neuseelands. Ausserdem treffen hier der pazifische ozean und der tasmanische aufeinander. Vor allem aber hat der kap fuer die maori eine besondere kulturelle bedeutung: von hier aus starten die seelen der toten ihren langen pilgerweg zurueck nach hawaiki.
Ein kleiner weg ueber huegel fuehrt zu dem leuchtturm von dem man einen wunderschoenen blick auf das meer, die kueste und alles drum herum hat.
Zwecks der sehr langen fahrt ging es dann auch wieder zurueck. Wir stoppten noch an einem schoenen abgelegenen strand und bei dem angeblich besten fish'n'chips restaurant in ganz neuseeland:)
hundemuede begossen wir dann abends aber doch noch das ende unserer neuseeland rundreise, bevor wir uns am naechsten tag frueh morgens auf den weg nach auckland machten:)

90 mile beach 90 mile beach channi isch reaadyy die piste cape reinga - far north cape reinga - far north cape reinga - far north cape reinga - far north cape reinga - far north cape reinga - far north - die etwas schaumige stelle ist dort wo die zwei ozeane sich treffen! cape reinga - far north cape reinga - far north cape reinga - far north mir zweeeei <3 cape reinga - far north cape reinga - far north cape reinga - far north cape reinga - far north

Coromandel Peninsula

Mittwoch, 19.02.2014

Nach Rotorua machten wir uns also mit Laura und Sophia auf nach Coromandel, bzw in die region. natuerlich hatten wir mal wieder schlechtes wetter erwischt weshlab wir beschlossen erstmal auf unseren campingplatz zu fahren - keine sooo gute idee. es regnete in stroemen und da wir hier von den D.O.C. Campingplaetzen reden, auf denen ungefaehr nichts ist sondern nur eine wiese mitten im nirgendwo, holten wir nur schnell unsere zelterlaubnis ab und machten uns dann schnell auf in richtung "Cathedral Cove" und dem "Hot water beach". 
das wetter wurde zusehends besser und so hatten wir relativ gutes wetter als wir gegen nachmittag am beginn des kleinen wanderweges zur cathedral cove eintrudelten.
um einen ca 45minuetigen fussmarsch kamen wir heute auch nicht drum herum, also amchten wir uns im sauseschritt auf.
angekommen trafen wir auf diese schoeeene kulisse:
unsere sprungbilder verdienen unserer meinung nach besonders viel aufmerksamkeit unsere sprungbilder verdienen unserer meinung nach besonders viel aufmerksamkeit unsere sprungbilder verdienen unserer meinung nach besonders viel aufmerksamkeit die bucht die bucht:) cathedral cove baeume und ein stein die bucht cathedral cove von oben:) von oben
danach fuhren wir uns zum relativ bekanntem hot water beach. dort angekommen stellten wir fest - JA, der hot water beach ist definitiv touristisch erschlossen Lachend
wir stuerzten uns also ins getuemmel und versuchten durch ellenbogen einsatz uns eine grube im strand zu buddeln um dort hoffentlich auf warmes wasser zu stossen. 
dafuer ist er naehmlich bekannt der hot water beach. bei ebbe buddelt man sich eine art plantschbecken in den sand und dort kommt dann warmes wasser aus dem boden.
bei uns lief das nicht ganz so rund - aus unseren erste grube kam nur kaltes wasser, aus unserer zweiten entweder wirklich KOCHEND heisses oder ganz kaltes und in unserer dritten (die wir in einem gerechten kampf von einem aelteren ehepaar erobert hatten)  hatten wir nicht alle platz Lachend
trotzdem wuerden wir jederzeit wieder hin, weil es einen einfach herzlich zum lachen bringt wie jung und alt sich einen abmueht sich einen moeglichst komfortablen pool in den sand zu graben :)
anschliessend traten wir die turbulente heimreise zu unserem campingplatz an - channi und ich krochen also abends nach ein oder zwei (oder waren es drei?) glaesschen gutem und vorzueglichem wein in unser plastiktueten-zelt (danke marlies fuer dieses treffende wort fuer unser zelt)und kuschelten uns eng aneinander. wie durch ein wunder wurden wir von regen verschont (zumindest bis morgens) und konnten so wie babys schlafen.
wieder einmal mussten wir feststellen, dass ein zelt welches nicht wasserdicht ist in neuseeland nicht unbedingt sooooooooo sinnvoll ist. aber bisher ging es ja gut Cool 

Rotorua

Montag, 17.02.2014

Kaum zu gkauben, aber wahr!, ging es am naechsten Tag ohne Muskelkater weiter nach Rotorua. Dort landeten wir im Cactus Jack Backpackers, was eher einer Absteige fuer bauarbeiter und Lkwfahrer und wir somit den Anteil an jungen,weiblichen Personen um 100 Prozent steigerten. Zum Glueck mussten wir uns dort nicht lange aufhalten, da wir mit Laura und Sophia (kennen wir von der Suedinsel) zum Kaffee und anschliessendem Maoriabend verabredet waren. Bevor wir den Bus zum Maoridorf besteigen durften mussten wir erst mal einen Erklaerungszettel fuer den bevorstehenden Abend und die stattfindenden Rituale studieren. Lachen verboten, keine Frauen in den ersten Reihen des Vorfuehrungsraums, bei Kampf muessen die Maenner die Frauen verteidigen etc. Hilfe !!!!! Werden wir diesen Abend  ueberleben oder werden wie in die tiefe Wildnis Neuseelands verschleppt ? Etwas beunruhigt bestiegen wir den Bus, wo als erstes ein Haeuptling bestimmt wurde. Franz, unglaublich aber wahr!, war nicht aus Deutschland und sollte unseren Bus an diesem Abend bei der Begruesungszeremonie etc. vertreten. Im Maoridorf angekommen durften wir den Bus erst verlassen nachdem der Busfahrer und Franz das Nase an Nase Ritual durchgefuehrt hatten. Danach ging die Begruessungszeremonie los, bei der es aus respektgruenden streng verboten ist zu lachen. Schnell begriffen wir warum dieses Verbot uns schon vorher angekuendigt worden war. Mit herausgestreckten Zungen und weitaufgerissen Augen kam eine ganze Horde Maori aus dem Dorf gerannt. Sie bruellten, liesen ihre Zungen schlabbern und ihr Stoecke durch die Luft saussen. Zwischen Furcht und schmunzeln hin und hergerissen konnten wir zuschauen wie sie sich mit unserem Haeuptling Franz verbuendeten und wir somit Einlass in das Dorf erhielten. Dort verlief nun alles etwas entspannter ab und wir konnten in kleinen Gruppen von haeusschen zu Haeusschen gehen und an jedem wurde uns etwas anderes ueber die Maorikultur erzaehlt. Spiele, Ausbildung zum Kampf, Herstellung von Gefaessen und Kleidung aus bestimmten Graessern, Tanz, Holzschnitzerein etc.  Danach durften wir zuschauen, wie unser Hangi (Festmahl) aus dem Erdofen geholt wurde. Auf traditionelle Maoriart werden Fleisch, Kartoffeln usw. stundenlang mithilfe von Vulkansteinen unter der Erde gegart. Bevor wir uns jedoch ueber das Hangi hermachen durften gab es noch eine Vorfuerhung mit Tanz,Gesang, sowie Geschichten ueber die Vorfahren. Wir fuehlten uns wie im Musical und genossen die Darbietung, die leider viel zu schnell vorbei war, in vollen Zuegen. Der Hoehepunkt des Abends stand jedoch noch bevor: Das Hangi, bzw All you can eat Buffet. Diese Aufforderung musste man uns Instantnoodelessern nicht zwei mal machen. Wir assen all you can eat...und noch mehr, solange bis wir alle den Guertel ein Loch weiter aufmachen mussten und uns wirklich schlecht war, aber so gutes essen wuerde es so schnell nicht mehr geben also war es wichtig so viel wie moeglich in sich reinzustopfen :D Mit ueberfuellten Baeuchen wurde dann zum Abschied noch geschunkelt und gesungen. Aufgrund der englischen Renterreisegruppe, die 95 % des Publikums ausmachte, fuehlten wir uns sogleich wie beim Altennachmittag, nur dass uns leider niemand in die Backe kniff und uns 10 Dollar zusteckte um uns was schoenes zu kaufen :( Irgendwie schafften wir es, gefuehlte 5kg schwerer, und auch die Rollatormannschaft zurueck zum Bus und somit zurueck nach Rotorua. 

an dieser stelle wollen wir nochmal los werden, wie schwer es das indigene volk neuseelands in ihrem land haben. kaum zu glauben aber war, erst in den 60er jahren erlebte ihre kultur einen umfassenden aufschwungund die regierung erkannte die maori als vollwertige politische kraft an. erst 2008 einigten sich die Regierung Neuseelands und ein Maori-Kollektiv aus sieben Stämmen nach über 20 Jahren Verhandlungszeit auf eine umfassende Entschaedigung für die Ureinwohner.
Ihnen wurden kommerzielle waldflaechen und die einnahmen aus deren bwirtschaftung zugesprochen. Das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen der Māori liegt deutlich unter dem Gesamt-Neuseelands, in der sozialen Unterschicht sind die Māori überproportional vertreten und 39,5 % aller Māori über 15 Jahren haben keinen Schulabschluss im Vergleich zu 25 % der neuseeländischen Gesamtbevölkerung.
All das mussten wir in neuseeland oft fest stellen und waren umso mehr begeistert als sie uns an diesem abend auf unglaublich humorvolle und aufgeschlossene weise ihre kultur naeher brachten. der abend war eifnach zu keiner zeit langwirig sondern im gegenteil - immer mitreissend und einfach toll:) 

begruessungsritual begruessungsritual begruessungsritual begruessungsritual begruessungsritual begruessungsritual begruessungsritual begruessungsritual begruessungsritual begruessungsritual begruessungsritual begruessungsritual hangiiiii yumm!

Den naechsten Tag in Rotorua verbrachten wir ganz entspannt mit lesen in der Umkleidekabine von Warehouse, wer kauft sich schon eine Zeitschrift?, und einem Soaziergang am See. Abends ging es zusammen mit den Maedels und einer Flasche Wein zum wildromantischen Nac(K?)htbaden im Kerosin Creek. Dies ist ein extrem heisser Fluss, mitten im Wald,indem wir bei herrlichem Schwefelduft den Abend verbrachten. 

sieht ungemuetlicher aus als es war :)

Mit den Maedels werden wir jetzt unsere restliche Neuseelandzeit verbingen, was fuer uns ein echter Gluecksfall ist, da sie ein Auto haben und so fuer uns vieles leichter wird. 

Taupo - Tongariro Crossing - wenn wir erklimmen, schwindelnde hoehen, bergvagabunden sind wir, ja, wir

Samstag, 15.02.2014

Von der Grossstadt " windy welli", die ihrem Namen waehrend unserem Besuch alle Ehre gemacht hat ging es weiter in das etwas beschaulichere Taupo. Taupo liegt an dem namensgleichen See, der der groesste Neuseelands ist, und ist vor allem fuer Wassersportaktivitaeten, Bungyjumping etc. bekannt. Da unser Adrenalinspiegel vom Skydive noch aufgefuellt war entschieden wir uns hier fuer eine gemuetliche Wasseraktivitaet, die Hot Pools. Ca 45 min ausserhalb der Stadt gibt es eine Stelle am Fluss, wo das Wasser nahezu kochend heiss in Form von Wasserfaellen in kleine Felsenpools platscht. Hier kann man also mitten in der Natur und was das Beste ist: KOSTENLOS :D Thermalfeeling geniessen. So vebrachten wir den Nachmittag mit Muskelentspannung und mentaler Vorbereitung auf das am naechsten Tag anstehende Tongariro Crossing. Das Tongariro Crossing ist eine 20km lange Wanderung, welche die beste eintaegige Wanderung in ganz Neuseeland sein soll. Diese wollten wir zwei Wandermaeuse uns natuerlich nicht entgehen lassen und wollten diese auch in vollen Zuegen geniessen, weshalb wir den ersten Shuttelbus buchten. Das hiess dann um 5 Uhr aufstehen. 5 Uhr !!!!! Fuer uns beide eine ziemliche Qual, da wir ungefaehr seit beenden der Schule nicht mehr so frueh aufstehen mussten :( Aber wir wollen ja nicht verweichlichen, deshalb kein Erbarmen. Im Bus verfiel Channi mal wieder in einen komatoesen Schlaf, so dass sie gar nicht mitbekam, dasss das Wetter wirklich fuer Hund,Katzen und ueberhaupt fuer jeden unertraeglich war. Es war arschkalt, regnete und der Nebel hing so tief, dass man die Berge in die man wandern sollte nicht mal sehen konnte. Da uns die Busfahrerin, dann wirklich,schon fast dringend, davon abriet das Crossing troztdem zu laufen (minusgrade, extremer Wind, schlechte bzw. keine Ausscht etc.), entschieden wir uns, wie die Haelfte von unserem Bus dazu wieder zurueck zu fahren und morgen unser Glueck nochmal zu versuchen. Das hiess dann am naechsten Tag wieder um 5 Uhr aufstehen, da uns das am tag davor schon eine riesige Freude bereitet hatte und wir ja jetzt in der Uebung waren, war das natuerlichb kein Problem fuer uns. Zum Glueck wurden wir aber dieses mal mit super Wetter belohnt und man konnte sogar sehen wo die Wanderung ueberhaupt hingehen sollte. Um 7 Uhr ging es dann auch los und die ersten 5km waren schnell hinter sich gebracht. Dann sollte es aber mit dem schnellen und einfachen laufen ein schlagartiges Ende haben, denn zu unseren rechten tauchte der Vulkan Mount Ngauruhoe auf, der Schicksalsberg aus dem Film Herr der Ringe. Obwohl uns von vielen anderen Reisenden eingeschaerft worden war, dass dieser wirklich schwer zu besteigen ist und es auch ziemlich gefaehrlich werden kann, schlugen wir alle Warnungen in den Wind und machten uns an den Aufstieg. Fallende Steine, nur krabbeln bzw. klettern, jaja dachten wir uns Pustekuchen, alle mal wieder am uebertreiben. Schnell sollten wir jedoch eines besseren belehrt werden, denn der Aufstieg war wirklich genau wie beschrieben. Auf allen Vieren krabbelten und klettern wir eine Stunde lang den Kegel hoch, rutschen in der Asche wieder zurueck, wichen herunterkommenden Steinbrocken aus, versuchten auf wackelnden Steinen das Gleichgewicht zu behalten und ja nicht hinzufallen. Die meiste Zeit dabei fragten wir uns: Warum um alles in der Welt tun wir uns das hier freiwillig an ? Die Antwort bekamen wir prompt am Kraterrand geliefert: Ueber den Wolken, mit fantastischem Ausblick auf die Umgebung genossen wir unser Vesper in der Sonne und fuehlten uns wirklich grossartig diesen Vulkan bezwungen zu haben. Zur perfekten Abrundung fehlte nur ein Ring, den wir haetten in den Krater werfen koennen. Was wir in diesem Moment des Erhabenen Gefuehls noch nicht wussten war, dass der Abstieg noch schlimmer, vor allem psychisch, als der Aufstieg werden sollte. Zunaechst wieder auf allen Vieren begannen wir den Abstieg, bevor wir etwas abseits der Route einfach nur noch durch die Asche nach unten schlitterten. Staendig musste man aufpassen nicht von Steinbrocken erschlagen zu werden oder andere mit den Steinen, die man selber loeste zu verletzen. Ueber den ganzen vulkan waren deshalb staendig die panischen Schreie : Rock!! Rock, rock,rock!! zu hoeren und wir waren wirklich erleichtert als wir endlich aus der Gefahrenzone waren. Unserer Meinung nach sollten hier unbedingt Helme verliehen werde, da es wirklich gefaehrlich ist und wir auch schon von anderen Geschichten ueber, zum Glueck, nur gebrochene Arme etc. gehoert haben. Die letzten 15km des Crossings waren fuer uns dann angesichts des Schwierigkeitsgrads schon fast harmlos und wir konnten, ohne Angst vor Steinschlag, die Landschaft geniessen. Da wir trotz zuegigem laufen etwas spaet fuer den lezten Bus dran waren und wir auf den letzten 5km auch langsam wirklich die Lust verloren, legten wir nochmal so einen Zahn zu, dass wir die Jungs, die ab dem Vulkan mit uns gewandert waren, so weit hinter uns liessen, dass sie wahrscheinlich nicht mal mehr unsere Staubwolken gesehen haben. Unser kleiner Endspurt wurde dann aber damit belohnt, dass wir einen Bus frueher als die zwei erwischten und somit frueher unsere geschundenen Gliedmasen im hosteleigenen Whirlpool entspannen konnten. Voellig platt, aber sehr zufrieden mit dem Tag, fielen wir abends dann auch sehr frueh totmuede ins Bett.

der start in den tag - devils staircase :) der start in den tag - devils staircase :) der start in den tag - devils staircase :) der start in den tag - devils staircase :) der start in den tag - devils staircase :) und erster blick auf den vulkan der start in den tag - devils staircase :) der start in den tag - devils staircase :) der start in den tag - devils staircase :)

wetter - top der start in den tag - devils staircase :) devils staricase geschafft den gilts nun zu erklimmen gemaechlicher aufstieg zu beginn sieht gar nicht soooo schlimm aus :) ueber den wolken:) unser weg nach oben

steigung!! kamera wurde senkrecht gehalten (wir ham ne wasserwage in der kamera!!) :D steigung!! kamera wurde senkrecht gehalten (wir ham ne wasserwage in der kamera!!) :D unser weg nach oben unser weg nach oben angekommen!!! der vulkan:) angekommen!!! der vulkan:) angekommen!!! der vulkan:)

angekommen!!! der vulkan:) angekommen!!! der vulkan:) wahnsinns gefuehl:) wahnsinns gefuehl:) wahnsinns gefuehl:) schwefelwolke!! da mussten wir danach durch:) da mussten wir danach durch:)

da mussten wir danach durch:) schwefeel: nochmal aus der perspektive - da warn wir oben!! andere seite vom tal:) nochmal andere seite - blick aufs tal nochmal der vulkan mit channi schoen davor :D waah:)

blick auf den blue lake emerald lakes:) emerald lakes:) emerald lakes:) schweeefeeel unsere weggefaehrten

unser abstieg da mussten wir dann noch runter:D

picton - wellington

Montag, 10.02.2014

nachdem wir noch einen tag in motueka verbracht haben ging es nochmal zurueck nach nelson, weil das eh auf unserem weg nach Picton lag.

in nelson stiefelten wir dann an einem schoenen tag noch auf das "zentrum neuseelands", zwar nicht geographisch sondern aus irgendwelchen historischen gruenden.
wir wurden mit einem schoenen ausblick ueber nelson und das meer belohnt und konnten noch einen letzten blick auf den abel tasman national park werfen.

am naechsten tag machten wir uns mit einem freund der uns im auto mitnahm auf nach Picton, was fuer uns nur eine zwischenstation war weil wir von hier aus mit der faehre auf die nordinsel uebersetzen mussten. das war auch hoechste zeit - man beachte naemlcih das datum: uns blieben lediglich noch 15 tage auf der nordinsel neuseelands, wo noch einige highlights auf uns warten sollten. wir werfen noch einmal ein, dass es am 25. februar wieder zurueck nach australien geht.

die ueberfahrt auf der faehre war relativ zaeh, zuerst hatte sie 1,5h verspaetung und dann dauerte die ziemlich wackelige fahrt nochmal 3 stunden. das einzig positive daran war, dass man auf dem weg durch den wunderscoenen "marlborough sound" faehrt, zwar nicht durch die beste stelle aber bei schoenem wetter kann man doch den ein oder anderen schoenen blick erhaschen (bei uns war leider kein gutes wetter).

wir kamen dann in wellington, der hauptstadt neuseelands an. gleich bekamn wir am eigenen leib zu spuehren, warum wellington von den einheimischen auch "windy welly" genannt wird. es ging ein ungeheurer und kalter wind und es war im warsten sinne des wortes ein hundewetter. wir quartierten uns in das groesste hostel, das zudem auch das billigste, das wir je gesehen haben und stellten beim anblick der kueche direkt fest, dass wir hier nur instant-noodles kochen werden, denn alles andere war schlcihtweg unmachbar. am naechsten tag gingen wir in das "te papa" nationalmuseum neuseelands welches ziemlich beruehmt wird und ausserdem von allen ueber den klee gelobt wird. auch wir fanden es, obwohl wir eigentlich keine grossen mueseum-fans sind, wirklich top! es ist einfach riesig und handelt von allem was mit neuseeland zutun hat. von den maori, die ureinwohner neuseelands bis hin zu allem was geographisch und geschichtlich zu neuseeland gehoert. man kann ausserdem an jeder stelle selber aktiv werden - was uns vor allem sehr zusagte. am meisten freude bereiteten uns die fuer kinder bereit gestellten aktivitaeten. hierzu zaehlte auch der tintenfisch den man selbst gestalten kann (farbe, groesse der koerperteile) und dem man anschliessend einen namen geben kann. spaeter, als wir erschoepft bei einer tasse kaffee sassen, stellten wir fest, dass wir beide dieselbe idee hatten: wir beide strengten uns ueber alle kraefte an einen moeglichst haesslichen und bunten tintenfisch zu erstellen und nannten ihn dann channi, bzw. leo! dabei lachten wir uns beide schelmisch ins faeustchen, wie lustig wir sind! Lachend

abends entschlossen wir uns mit einer ueberdimensional grossen popcorn tuete ins kino zu gehen. dazu verleitete uns hauptsaechlich das miserable wetter - es war definitiv ein wink mit dem zaunpfahl vom wettergott der offensichtlich wollte, dass wir mal wieder einen gemuetlichen kino abend starteten.

wellington war dann fuer uns auch schon wieder zu ende und wir machten uns am naechsten tag morgens auf den weg nach Taupo :)

Abel Tasman National Park

Sonntag, 09.02.2014

Nachdem wir uns nach dem abenteuer erholt hatten, wollten wir den beruehmten Kuestenweg des "abel tasman nation parks" anschauen.
da wir aber in australien schon einen grossen kuestenwanderweg gemacht hatten der sehr schoen war, ausserdem zeitlich eher knapp bemessen sind in neuseeland und auch zwecks mangelnder campingausruestung, entschieden wir uns gegen eine mehrtaegige wanderung und fuer eine eintages-tour.
zuerst wurden wir auf die sogenannten wasser-taxis verteilt und dann mit dem tracktor ins meer gezogen, was sehr amuesant war:) dann ging es zum bekannten "split-apple", ein fels, der so aussieht wie ein gespaltener apfel (wer haette das gedacht???:))
dann ging es in hoechtsgeschwindigkeit weiter zur "torrent bay", von wo aus wir unsere 4-stuendige wanderung bis hin zur "onetahuti bay" starteten. das ist ungefaehr das mittlere stueck des insgesamt ca 55km langem coastal track der auch zu den beruehmten great walks in neuseeland zaehlt.
wir hatten gluecklicherweise bestes wetter und genossen die schoenen, postkartenreifen straende und das tuerkisblaue meer :)

nach getaner arbeit hatten wir noch genug zeit um uns seit langem mal wieder an den strand zu legen und im meer zu baden:) als wir wieder mit dem wasser-taxi abgeholt wurden durften wir noch eine seerobben-kolonie beobachten, was fuer uns aber eher nichts neues war, aber trotzdem sehr suess war:)

unser tagesbeginn:) unser tagesbeginn:) unser tagesbeginn mit dem traekker an den strand :P torrent bay:) torrent bay - der start:) split apple bootles fahren:) das kleine schwarze ist der kopf eines pinguins!!!!!! der sog. immer wieder schoene ausblicke aufs meer und auf buchten:) immer wieder schoene ausblicke aufs meer und auf buchten:) immer wieder schoene ausblicke aufs meer und auf buchten:) bootles fahren :) immer wieder schoene ausblicke aufs meer und auf buchten:) immer wieder schoene ausblicke aufs meer und auf buchten:) immer wieder schoene ausblicke aufs meer und auf buchten:) vesperzeit immer wieder schoene ausblicke aufs meer und auf buchten:) ziel erreicht:)

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